/

Jubiläums- Personalausflug Aug 2014

Überraschung

Wir Mitarbeiter der Oberhänsli AG Parkett- und Bodenbeläge hatten nach 2 Wochen Betriebsferien einen ungewöhnlichen Start, da hätte so manch einer sicher gerne mit uns getauscht.

 Anlässlich des 50jährigen Firmenjubiläums haben uns die Firmeninhaber Ivan und Ulla Oberhänsli am Sonntagabend spontan zu einem Überraschungs-Betriebsausflug für den Montag 4. August eingeladen. So kamen die 7 Mitarbeiter um 07:15 Uhr nicht wie gewohnt in Arbeitskleidung, sondern wie per SMS bestellt in Freizeitbekleidung mit Badeutensilien ausgerüstet am Firmensitz an, gespannt wohin die Reise geht. Nach einem gemeinsamen Frühstück gab es wie angekündigt eine kurze Teambesprechung. Zum Schluss freuten wir uns zu erfahren, dass wir heute auf dem schönen Bodensee in den Segelsport eingeführt werden. Regula, die schon 2 Tage über dem Geburtstermin des ersten Babys stand, wollte kein Risiko eingehen und verabschiedete sich von uns.

 

Bei herrlichem Wetter, was man bei dem schlechten Juli-Wetter ja kaum erwarten durfte, chauffierte uns der Chef persönlich in einem Reisebus nach Romanshorn. Dort parkierten wir im Yachthafen den Bus, wo uns Herr Peter Rutz bereits erwartete. Peter ist der stolze Besitzer und Skipper einer 12m Segelyacht mit 17.5 m Mast, welche für uns den ganzen Tag gemietet war.

Einführung Segelsport

Wir kletterten alle aufs Boot, machten die Leinen los und schon kurze Zeit später tuckerten wir mit dem Motor aus dem Hafen. Alle verteilten sich auf verschiedenen Sitzgelegenheiten des Bootes. Obwohl wir nicht allzu viel Wind hatten, setzen wir schon nach kurzer Zeit zuerst das „Gross“ Hauptsegel, etwas später auch die „Fock“ das Vorsegel. Das ganze musste schnell gehen und Peter gab uns Anweisungen, zum Teil auch mit Fachausdrücken, die keiner verstand. Nach und nach wurde uns das ABC der Segelsprache etwas klarer, hier nur einige Beispiele:

Fall                            =          Leine zum Setzen der Segel

Schot                         =          Leine zum einstellen der Segel

Winsch                      =          Winde zum Setzen der Segel

Fieren                        =          Schot lösen

Steuerboard               =          rechte Seite des Bootes

Backbord                   =          linke Seite des Bootes

Lee                            =          dem Wind abgewandte Seite

Luv                            =          dem Wind zugewandte Seite

Kreuzen                     =          Segeln gegen den Wind

Sobald die Segel gesetzt waren, wurde der Motor abgestellt und man konnte die Ruhe verbunden mit der schönen Stimmung geniessen. Passend dazu zauberte Ulla einen Apèro und kleine Snacks aus der Kajüte. Wir hatten ein schnelles Boot, denn wir überholten einige andere Boote. Peter erzählte uns einiges übers Segeln und musste viele Fragen beantworten. Nach ca. 1 Stunde wurde es kurz hektisch, der Wind war zu schwach und wir mussten die Segel wieder einholen, alle halfen mit, sogar das Steuer durfte ein Mitarbeiter übernehmen. Nun tuckerten wir den Rest bis zu unserem Ziel dem Hafen vom D-Immenstaad mit Hilfe des Motors weiter. Beim Anlegen im Yachthafen merkte man schon, dass nur ein richtiger Segler an Bord war, mit etwas Mühe gelang es dann aber doch das Boot richtig zu „parkieren“ und festzubinden.

In Immenstaad ging es einige Schritte zu Fuss zum Restaurant Heinzler, wo uns ein  vorzügliches Mittagessen serviert wurde.

Erfrischung im Bodensee

Als wir uns wieder dem Hafen näherten, staunten wir nicht schlecht, dass unsere Yacht komplett zugeparkt war von anderen Segelyachten.  Mit Hilfe eines anderen Seglers wurden dann die Boote hin- und her manövriert und wir konnten die Rückfahrt in Angriff nehmen. Nach ca. einer halben Stunde Fahrt mit dem Motor frischte erfreulicherweise der Wind auf und wir setzen erneut und die Segel. Beim zweiten Mal ging es schon viel geordneter zu und her. Nun hatten wir zeitweise sogar 5 Knoten Fahrt, und sogar leichte Schräglage. Ivan und David nutzen die Gelegenheit für eine Abkühlung im 21° kalten Bodensee. Der Skipper befestigte je einen Fender (eine Art Boje) an einem Seil und die beiden konnten sich daran im Wasser ziehen lassen. Als alle wieder an Bord waren, machten wir sogar noch eine Wendung und Peter war begeistert wie gut wir als Team harmonierten. Auch das erneute Einholen der Segeln klappte zügig und wir wurden ordentlich gelobt. Paul übernahm derweilen das Ruder und steuerte in den Hafen von Romanshorn. Nach dem Anlegen gabs noch einen kurzen Aufenthalt im Rest. Hafeglöggli mit einem erfrischendem Getränk. Leider viel zu früh war der schöne Tag schon vorbei und Ivan chauffierte uns sicher wieder zurück nach Mosnang.

Für den wunderschönen Tag auf dem Bodensee möchten wir Euch nochmals recht herzlich danken.

Die Belegschaft der Oberhänsli AG